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Outlets

Date Added: October 26, 2009 05:14:57 PM
Author: admin
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Allgemeine Informationen über Outlets

Egal ob im Internet oder im normalen Ladengeschäft, überall hat inzwischen eine Idee aus den USA in Deutschland Fuß gefasst und erfreut sich in fast allen Schichten der Bevölkerung einer immer weiter steigenden Beliebtheit. Die Rede ist von sogenannten Outlet-Stores oder einfach kurz Outlet, in denen heute eine breite Palette verschiedenster Produkte zu günstigen Preisen erhältlich ist. Im Allgemeinen liegen diese sogar um mehrere Prozent unter den handelsüblichen Preisen, was den Outlet-Store für Sparfüchse zu einer willkommenen Alternative zum gewohnten Einkauf macht.

 

Wie so viele durchschlagende Verkaufs- und Marketingideen, stammt auch diese aus den Vereinigten Staaten und hat sich um Lauf der Zeit zu einem absoluten Verkaufsschlager entwickelt. Eng mit der Entwicklung von Outlets ist ein Name verbunden. Harold Alfond wird von vielen als der eigentliche Erfinder dieser Geschäftsidee betrachtet, obwohl Outlet-Stores ursprünglich aus einer Notlage heraus entstanden sind. Alfond, seines Zeichens ein amerikanische Schuhfabrikant im Bundesstaat Maine, begann seine Karriere 1934 in der Kesslen Shoe Company und stieg innerhalb kurzer Zeit in eine leitende Position auf.

 

Gemeinsam mit seinem Vater gründete er eine eigene Schuhfabrik. Obwohl die Norrwock Shoe Company bereits nach wenigen Jahren den Besitzer wechselte, blieb H. Alfond ihr noch mehrere Jahre treu, bevor er wieder ein neues Projekt in Angriff nahm und eine weitere Schuhfabrik ins Leben rief. Innerhalb kurzer Zeit waren seine Produkte im ganzen Land erhältlich. Leider produzierte die Dexter Shoe Company nicht nur erstklassige Ware. Aufgrund von Fabrikationsfehlern wurde so manches Paar günstig an die Mitarbeiter verkauft, die diese im Freundes- und Bekanntenkreis weitergaben und sich auf diese Weise ein kleines Zubrot verdienten.

 

Alfond erschien die Idee sehr viel versprechend, Produkte zweiter Klasse in Läden zu verkaufen, die extra für diesen Zweck eingerichtet wurden, dass in den 1960er Jahren ein Testlauf gestartet wurde. Schnell wurde klar, dass Alfond hiermit die Tür zu einem neuen Marktsegment aufgestoßen hatte und bald produzierten die Fabriken nicht mehr genügend fehlerhafte Exemplare, sodass letzten Endes die Lager, welche mit Schuhen aus den Vorjahren und Teilen der überproduktion gefüllt waren, in den Outlet-Stores angeboten wurden. Die Konkurrenten Alfonds waren vom Erfolg dieser Idee so beeindruckt, dass immer mehr Unternehmen eigene Outlets ins Leben riefen.

Heute hat sich diese Form des Einzelhandels einen festen Platz gesichert und wird von einem großen Teil der Bevölkerung genutzt. Verbraucher profitieren von den günstigen Preisen der Artikel und können so das eine oder andere Schnäppchen machen. Gleichzeitig ziehen Unternehmen ihren Nutzen aus einem Outlet-Store, da fehlerhafte Artikel und Teile der überproduktion nicht teuer entsorgt werden müssen, sondern immer noch einen Käufer finden. Inzwischen haben sich ganze Einzelhandelsketten auf den Vertrieb dieser Waren spezialisiert.


Welche Outlet-Stores gibt es?


In den letzten Jahren haben Outlet-Stores auch in Deutschland immer mehr an Bedeutung gewonnen und sind zum festen Bestandteil des Einzelhandels geworden. Neben dem Angebot in Ladengeschäften haben inzwischen Händler und Unternehmen auch das Internet als virtuellen Marktplatz für Markenware 2. Klasse oder Vorjahresmodelle entdeckt. In welchen Branchen verspricht ein Outlet-Store aber besondere Vorteile? Beschäftigt man sich etwas intensiver mit dem Thema Werksverkauf bzw. den einzelnen Outlets, so fällt sicher als erstes die Vielfalt im Bereich der Bekleidungs- und Schuhindustrie auf.

 

Outlets werden für die Hersteller in diesen Bereichen vor allem dazu genutzt, um fehlerhafte Markenartikel abzusetzen. Daneben kommt den Outlet-Stores vor allem eine große Bedeutung zu, wenn es darum geht, Teile der Vorjahreskollektionen, welche sich nicht verkaufen ließen, dennoch unters Volk zu bringen. Schließlich zahlt es sich für die Unternehmen eher aus, diese Modelle mit Preisnachlässen erneut im Handel anzubieten, als sie lange zu lagern oder zu entsorgen, denn beide Alternativen verursachen in den Bilanzen einen nicht unerheblichen Kostenfaktor.

 

Neben den ursprünglichen Bekleidungs-Outlets haben in den letzten Jahren auch die Hersteller aus anderen Branchen das Potential dieser Vertriebsform erkannt und setzen in zunehmendem Maß auf eigene Outlet-Stores. Inzwischen können Produkte, wie Mp3- und DVD-Player oder Leuchten und andere Elektronik-Artikel, genauso wie Büro- bzw. Küchenmöbel über Outlet-Shops im Internet bestellt werden. Allerdings sollte man sich als Verbraucher nicht nur von dem Begriff Outlet blenden lassen, denn nicht immer sind die Angebote echte Schnäppchen und an anderer Stelle wesentlich günstiger zu haben.

 

Zudem ist der Druck auf Unternehmen, ständig neue Produkte zu entwickeln und die letzten Modelle vom Markt zu nehmen, in den einzelnen Bereichen der Unterhaltungselektronik oder der Computerbranche wesentlich geringer als in der Modebranche. Aus diesem Grund finden Verbraucher in Mode-Outlet-Stores in der Regel wesentlich häufiger das eine oder andere Schnäppchen, da die Kollektionen ja bekanntlich mit den Jahreszeiten innerhalb kurzer Zeit immer wieder wechseln.


Wo finde ich die günstigsten Outlet-Stores?


Outlet-Stores, in denen Vorjahresmodelle oder Artikel mit leichten Fabrikationsfehlern angeboten werden, existieren auch hierzulande in einer Vielfalt, die sich nur noch sehr schwer durch den Verbraucher überblicken lässt. Internet und Ladengeschäfte konkurrieren gemeinsam um die Gunst der Kunden und versprechen immer wieder günstige Angebote und Schnäppchen. Dem Verbraucher drängt sich an dieser Stelle sicher die Frage auf, ob es sich hierbei lediglich um ein Instrument der Werbung handelt oder sich der Einkauf in einem Outlet-Store wirklich lohnt. Wie also das beste und günstigste Angebot finden?

 

Natürlich bietet sich bei der Suche nach einem Schnäppchen sicher die Verwendung der bekannten Suchmaschinen an. Die Begriffe Outlet in Verbindung mit der Produktgruppe führen, speziell bei der Suche nach Marken-Mode, sicher schnell zum Erfolg. Etwas schwieriger gestaltet sich die Situation bei Artikeln aus der Unterhaltungselektronik oder der Möbelindustrie. Hier muss der Verbraucher bei der Suche ein wenig mehr Zeit investieren und wird zudem nicht immer fündig.

 

Eine Alternative zur langwierigen Suche nach geeigneten Outlet-Stores bieten verschiedene Internet-Portale, die sich mit diesem Thema beschäftigen. Diese bieten, neben einigen grundlegenden Informationen zu den vorgestellten Outlet-Stores, unter anderem auch aktuelle Meldungen zu besonderen Aktionen und Schnäppchen der unterschiedlichen Outlets. Daneben kann der Verbraucher in der Regel den Portal-Seiten Adressdaten und die angebotenen Produktgruppen der einzelnen Outlets entnehmen.

 

Natürlich bietet das Internet noch eine weitere Möglichkeit, den passenden Outlet-Store in der Nähe zu finden, in dem Preis und Leistung im richtigen Verhältnis zueinander stehen. Anhand von Erfahrungsberichten können die Verbraucher sich einen überblick verschaffen, welches Outlet sich wirklich lohnt und wo man als Kunde gern gesehen wird. Zudem erfährt jeder Konsument auf diese Weise einiges über das angebotene Sortiment und die Qualität der einzelnen Artikel. Diese Methode ist vor allem dann hilfreich, wenn Verbraucher die verschiedenen Outlets miteinander vergleichen und sich bereits vor dem Einkauf von der Qualität überzeugen wollen.

 

Zudem bietet sich eine weitere und altbewährte Methode an. Sicher nutzen Freunde und Bekannte den einen oder anderen Outlet-Store und kennen auch besonders lohnende Geschäfte, von deren Service und Qualität sie restlos überzeugt sind. Mundpropaganda sichert dem Verbraucher oft das eine oder andere Schnäppchen, da man auf diese Weise schnell von neuen Sonderangeboten einzelner Outlet-Shops erfährt.


Das Internet und Outlet-Stores


Die wachsende Verbreitung und Nutzung des Internets für das Online-Shopping hat in den letzten Jahren dazu geführt, dass immer mehr Unternehmen, die Outlet-Stores betreiben, sich ebenfalls in dieses Marktsegment orientieren und eigene Online-Shops eröffnen. Auf diese Weise wird es für den Verbraucher noch einfacher, von den Besonderheiten des Outlet-Geschäftes zu profitieren und so manches Schnäppchen zu ergattern.

Allerdings sollte jeder Internet-Nutzer darauf achten, dass es an dieser Stelle einige Punkte zu beachten gibt, um die Vorteile des Outlets voll ausnutzen zu können. Hierzu zählen unter anderem die Versandkosten. Im Gegensatz zu vielen anderen Online-Shops, deren Betreiber ihren Kunden bereits ab einem relativ geringen Warenwert die Versandgebühren erlassen, liegt in einem Online-Outlet dieser Betrag wesentlich höher. Mitunter kann der Warenwert sogar die 200,- Marke übersteigen.

 

Aber trotz der Unterschiede und Einschränkungen, welche die Bestellung in einem Internet-Shop mit sich bringt, überwiegen für viele User eindeutig die Vorteile der Online-Outlets. Schließlich kann auf diesem Weg der gewünschte Artikel schnell, einfach und bequem von zu Hause bestellt werden, ohne das lange Wege zurückgelegt werden müssen oder viel Zeit verloren geht. Dieser und andere Pluspunkte haben letzten Endes dazu geführt, dass die Outlet-Szene im Internet immer weiter wächst und jeden Tag mehr Nutzer anlockt.


Waren im Outlet-Store


Outlet-Geschäfte erfreuen sich inzwischen in vielen verschiedenen Bereichen großer Beliebtheit und werden durch Verbraucher immer wieder gern dazu genutzt, sich das eine oder andere Schnäppchen zu sichern. Speziell die Modebranche profitiert von dieser besonderen Verkaufsidee, welche ihren Ursprung in den Vereinigten Staaten hat. Outlets werden durch die Hersteller von T-Shirts, Hosen, Jacken und Schuhen vor allem dazu genutzt, um etwa die Kollektionen des vergangenen Jahres, Artikel mit leichten Fabrikationsfehlern oder die eigene überproduktion, an den Mann oder die Frau zu bringen. Schließlich ist der Verkauf der Waren immer noch besser, als die sich den Herstellern bietenden Alternativen. Letzen Endes müssten betroffene Artikel früher oder später durch das Unternehmen entsorgt werden, falls sie aus dem Handel wieder zurückgegeben werden.

 

Outlet-Stores beschränken sich aber schon lange nicht mehr nur auf Mode und Bekleidungsaccessoires wie Mützen, Schals oder Taschen. Mittlerweile können Schnäppchenjäger auch Unterhaltungselektronik, Computerzubehör, Büro- und Küchenmöbel oder Leuchten in Online-Outlet-Stores bestellen. Speziell der Versandhandel nutzt diese Vertriebsform, um etwaige Rückläufer erneut auf dem Markt anzubieten. Im Allgemeinen sind diese Artikel immer noch voll funktionsfähig und zeigen in der Regel keine Abnutzungsspuren. Nach einiger Zeit wird sicher jedem ein kleines oder großes Sonderangebot ins Auge fallen, weshalb sich der Besuch in einem Outlet-Store auf jeden Fall lohnt.

 

Zudem erstreckt sich das Angebot der Outlet-Shops heute auf Bereiche, die man als Verbraucher im ersten Moment sicher nicht zu den typischen Outlet-Branchen rechnen würde. Zwar sind vielen Outlets rund ums Schlafzimmer und die angenehme Nachtruhe sicher bekannt, aber einen Whirlpool als Produkt in einem Outlet sorgt sicher für einiges Staunen bei so manchem Verbraucher. Aber selbst in diesen Bereichen ist es möglich, auf diese Art und Weise den einen oder anderen Euro zu sparen. Und da jeder Hausbauer sich über Einsparungen immer gerne freut, kann sich der Besuch in einem Outlet durchaus als nützlich erweisen, wenn man etwa auf der Suche nach einer neuen Couch ist und die Preise im Möbelhaus um die Ecke für überzogen hält.

Letzten Endes ist die Feststellung, dass das Outlet-Prinzip fast alle Bereiche des Einzelhandels erreicht hat, sicher nicht übertrieben. In vielen Produktkategorien locken die Outlet-Geschäfte mittlerweile mit großzügigen Rabatten, selbst auf Marken- und Designerware, was diese Form des Shoppings sicher nicht nur für Schnäppchenjäger, sondern auch für markenbewusste Personen interessant macht.


Was sollte beim Einkauf beachtet werden?

Eine Bestellung in einem Outlet-Store bringt für den Verbraucher nicht nur Vorteile. Wer diese Form des Einkaufs nutzt und lange Freude an den gemachten Schnäppchen haben möchte, sollte sich immer über einige Punkte, die mit den Outlet-Shops im Zusammenhang stehen, bewusst sein und diese beim Einkaufen berücksichtigen. Zuerst sei hier auf den Umstand hingewiesen, dass es sich bei den angebotenen Artikeln, wie bereits an anderer Stelle gesagt, vor allem um B-Ware, Teile der Vorjahreskollektion und überhänge aus der Produktion handelt.

 

Bei letzterem ist zwar nicht mit Einschränkungen zu rechnen, bei den anderen beiden Warengruppen hingegen schon, weshalb die Produkte an der einen oder anderen Stelle durchaus sichtbare Mängel aufweisen können. Speziell bei B-Ware ist diese Gefahr besonders hoch, da diese gerade aus diesem Grund an Outlet-Stores abgeben wird. Deshalb sollte sich niemand wundern, dass die anfängliche Freude über einen günstig erworbenen Markenartikel im Nachhinein durch auftretende Fabrikationsmängel ein wenig getrübt wird. Vor dem Gang zur Kasse sollten die einzelnen Stücke also genau überprüft werden. Im Online-Shop ist diese Möglichkeit zwar nicht gegeben, allerdings kann der Käufer hier von seinem Rückgaberecht Gebrauch machen.

 

Daneben sollte man, besonders bei einer Bestellung in Online-Outlets, auf die angegebenen Versandkosten achten. Zwar verzichten die meisten Betreiber beim Erreichen eines bestimmten Warenwertes auf die Inrechnungstellung der Versandpauschale, allerdings variieren die Angaben der einzelnen Shops beträchtlich. Können Verbraucher in einem Outlet bereits bei einer Bestellmenge von 150,- Euro damit rechnen, die Ware kostenlos nach Hause geliefert zu bekommen, ist es durchaus möglich, dass im nächsten Online-Shop bereits für mehr als 250,- Euro eingekauft werden muss, um von diesem Bonus zu profitieren.


Vor der Bestellung immer die AGB´s lesen

Das Angebot vieler Outlet-Shops, Markenware zu günstigen Preisen bestellen zu können, mag auf den ersten Blick für weite Teile der Bevölkerung verlockend klingen und bewegt sicher viele dazu, die entsprechenden Produkte auch zu erwerben. Leider beschäftigen sich Verbraucher in den meisten Fällen nur unzureichend bis überhaupt nicht mit den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der einzelnen Shops und überlesen so wichtige Hinweise, die für die Abwicklung des Einkaufs wichtig sind.

 

Eine dieser wichtigen Angaben betrifft zum Beispiel das Rückgabe-Recht. Schließlich bestellt der Verbraucher die Ware in einem Online-Shop blind. Er kann den Artikel weder in die Hand nehmen, noch einer genauen Prüfung vor dem Bezahlvorgang unterziehen, sondern muss sich ganz auf die Angaben des Herstellers verlassen. Bei Kollektionen aus der vergangenen Saison besteht in der Regel sicher kein Anlass zur Beanstandung der Artikel. Handelt es sich dagegen um B-Ware, bietet sich dem Kunden eine vollkommen andere Situation.

Zwar handelt es sich bei auftretenden Mängeln nur um kleinere Fabrikationsfehler, aber trotz allem können selbst diese als störend empfunden werden. Leider gewähren nicht alle Outlets ein standardisiertes Rückgaberecht, sondern räumen ihren Kunden unterschiedliche Zeiträume ein. Kann sich der Verbraucher für die Rückgabe in Shop A etwa 4 Wochen Zeit nehmen, sollte die Ware aus Outlet-Store B bereits nach 14 Tagen wieder beim Betreiber im Lager liegen. Daneben regeln die AGBs auch den Zustand, in welchem der betreffende Artikel wieder zurückgeschickt werden muss.

 

Des Weiteren kann der Verbraucher den Geschäftsbedingungen einen weiteren wichtigen Hinweis zum Bestellvorgang entnehmen. Schließlich ist es gerade bei elektrischen Geräten ärgerlich, wenn diese kurz nach Ablauf des Garantiezeitraums einen Mangel aufweisen. Im Allgemeinen gehen Verbraucher sicher von einer Gewährleistung aus, die sich über einen Zeitraum von 24 Monaten erstreckt. Allerdings sollte sich niemand darauf verlassen, da in einigen Fällen die Händler den Garantiezeitraum einschränken. Auskunft hierüber geben die AGBs und gehören, neben der Produktbeschreibung, zur Pflichtlektüre vor der Bestellung in einem Online-Outlet.


Welche Vorteile hat die Bestellung im Internet-Outlet?


Im Lauf der letzten Jahre hat die Welle der Outlet-Stores auch das Internet erreicht und es entstehen immer neue Online-Outlet-Shops. Die Nutzung des World Wide Web hat für die Unternehmen natürlich einige Vorteile. Schließlich lassen sich durch die Präsenz im Internet zusätzlich Einsparungen erzielen, die sich entweder an den Verbraucher, in Form niedriger Preise, weitergeben lassen oder dem Unternehmen als Gewinn zu fließen. In welcher Form zahlt sich der Online-Outlet-Store aber für den Verbraucher aus? Schließlich ist es doch genauso möglich, ein normales Ladengeschäft zu besuchen und die entsprechenden Artikel dort zu erwerben.

Gerade die Vielfalt der Online-Outlets und deren weitreichende Produktpalette ist einer der großen Pluspunkte und macht das Einkaufen im Internet für Schnäppchenjäger so interessant. Schließlich bietet sich hier in der Summe ein viel größeres und breiteres Angebot, als es in den meisten Ladengeschäften anzutreffen ist. Zudem können im World Wide Web die einzelnen Artikel und Angebote direkt und bequem von zu Hause mit einigen wenigen Klicks verglichen werden. Und mit Hilfe einzelner Preissuchmaschinen ist ein solcher Vergleich sogar innerhalb weniger Augenblicke möglich.

 

Auf diese Weise spart man als Verbraucher nicht nur bares Geld bei der Bestellung eines Artikels aus der überproduktion verschiedener Unternehmen, sondern gewinnt zusätzlich Zeit, da der lange Weg in einen normalen Outlet-Store wegfällt. Diese Zeit lässt sich später zusammen mit Freunden, Verwandten und der eigenen Familie verbringen. Ein weiterer großer Vorteil und sicher für viele Verbraucher der wichtigste Grund, warum sie von einem Online-Outlet angelockt werden, ist der günstige Preis von Markenartikeln, die so im Ladengeschäft nur für ein Vielfaches des hier verlangten Betrages zu haben sind.


Da es sich in den Outlets vorwiegend um B-Klasse-Ware bzw. Teile der überproduktion oder Vorjahresmodelle handelt, kommen die Hersteller den Verbrauchern dahingehend entgegen, dass sie ihre Produkte deutlich reduziert im Handel wieder anbieten. Auf diese Weise können sich auch Kunden mit einem schmalen finanziellen Rahmen Markenartikel und Designerbekleidung leisten, ohne hierfür zu tief ins Portemonnaie greifen zu müssen.

Ein zusätzlicher Vorteil des Internets, die große Auswahl zwischen verschiedenen Outlet-Stores, wird durch das Ladengeschäft sicher nie erreicht werden. Schließlich kann der Nutzer, ohne große Probleme oder längere Wege in Kauf nehmen zu müssen, mit nur einem oder zwei Klicks den „Laden“ wechseln und sich im nächsten Online-Shop umsehen, ob dieser den gesuchten Artikel führt oder ihn zu günstigeren Konditionen im Angebot hat. Daneben erfahren Verbraucher via Internet wesentlich schneller von besonderen Schnäppchen und können durch die Betreiber mit Hilfe eines Newsletters oder Informationen auf den Seiten des Online-Outlets bedeutend einfacher über neue Sonderangebote informiert werden, als dies im gewöhnlichen Ladengeschäft der Fall wäre.


Vorteile eine FOC


Neben der Entstehung immer neuer Outlet-Stores hat in den letzten Jahren eine neue Geschäftsidee immer wieder von sich Reden gemacht und für Aufsehen in der öffentlichkeit gesorgt. Die Rede ist von dem sogenannten Factory-Outlet-Center oder auch kurz als FOC bezeichnet. Diese sind zwar auf den ersten Blick eng mit den bekannten Outlets verwandt, weisen aber trotz der ähnlichkeit einige signifikante Unterschiede auf. Eines der auffälligsten Abgrenzungsmerkmale ist sicher die Größe der FOC, die sich am ehesten wohl mit einer großen Shopping-Mall vergleichen lässt, wie sie in den letzten Jahren vor allem in den deutschen Großstädten entstanden sind.

Allerdings sind Factory-Outlet-Center weniger zentral gelegen, sondern haben ihren Platz eher in den Randbereichen der Städte gefunden oder liegen sogar noch weiter außerhalb. Für diese in den Augen der Verbraucher und Betreiber ungewöhnliche Standortwahl, sind vorwiegend Vorgaben der Gemeinden, Kommunen und Regierung verantwortlich, die mit Hilfe dieser Maßnahmen versuchen, den urbanen Einzelhandel zu stärken. Für den Besucher und Kunden bieten die FOCs einen großen Vorteil. Schließlich beherbergen sie viele verschiedene Outlets unter einem Dach und können so unterschiedlichsten Kundenwünschen gerecht werden. Auf diese Weise muss der Verbraucher bei der Suche nach einem Schnäppchen nicht mehr einzelne Outlets einer Stadt aufsuchen, sondern kann sich in einem FOC ganz der Suche nach Schnäppchen widmen. Zudem ist in den letzten Jahren das reine Outlet-Center immer stärker eine Symbiose mit anderen Zweigen des Handels und der Gastronomie eingegangen. Es haben sich in den einzelnen FOCs Restaurants und Gaststätten angesiedelt, wodurch auch andere Bereiche der Wirtschaft von dieser Besucherkonzentration profitieren.


Ursprung der FOC

Die eigentliche Idee zur Gründung der ersten Factory-Outlet-Center entstand, wie nicht anders zu erwarten war, in den Vereinigten Staaten. Im Gegensatz zu den ursprünglichen Outlets, die immer noch in einer großen räumlichen Verbindung mit den Herstellern und Fabriken standen, hat mit der Entstehung der ersten FOCs letzten Endes die räumliche Trennung ihren Abschluss gefunden. Erste Erfahrungen mit dieser Form des Outlets gehen auf des Jahr 1971 zurück, als im USA Bundesstaat Pennsylvania ein FOC eröffnet wurde, das eigentlich nichts weiter als eine Zusammenfassung mehrerer Outlet-Stores unter einem Dach war.

Dabei hatten die Betreiber dem Standort dieses Centers nur sehr wenig Beachtung geschenkt. Allerdings sollte sich die Idee als durchschlagender Erfolg erweisen und so wurde das FOC immer weiter ausgebaut. Neben dem passenden Standort legten die Inhaber der Factory-Outlet-Center immer mehr Wert auf die Schaffung einer besonderen Atmosphäre, um dem Verbraucher einen angenehmen Einkauf zu ermöglichen. Denn bereits nach einigen Jahren zeigte sich, dass das ursprüngliche Konzept der möglichst einfachen und spartanisch eingerichteten Outlets langfristig in eine Sackgasse führen würde.

Zudem ermöglichte die Verbindung aus Einkaufstagestour und Gastronomie, den Verbraucher über einen langen Zeitraum an das betreffende FOC zu binden. Heute finden sich solche Einrichtungen auch in verschiedenen Ländern Europas, allerdings verläuft deren Bau und Planung hierzulande nicht immer spannungsfrei ab.


Nachteile der großen FOC gegenüber dem Internet

Vergleicht man als Beobachter das Internet und die in Deutschland ansässigen Factory-Outlet-Center, fallen einige Parallelen auf. Hierzu zählt etwa die Breite der Produktpalette, mit der Einzelhandel und einfache Outlet-Stores sicher nicht mithalten können. Aber daneben entdeckt der Verbraucher sicher auch den einen oder anderen Nachteil, den ein FOC gegenüber dem Internet hat.

Der erste Nachteil und gleichzeitig der offensichtlichste, ist sicher die räumliche Begrenzung der Outlet-Center. Um den deutschen Einzelhandel vor dem Untergang zu bewahren, hat die Bundesregierung Verordnungen erlassen, die der Konzeption und dem Bau eines FOC sehr enge Grenzen setzten. Hierzu zählen zum Beispiel besondere Anforderungen an den Standort, was FOCs erst in einem gewissen städtischen Rahmen sinnvoll macht. Ganz anders dagegen die Situation im Internet. Hier fallen die Beschränkungen wesentlich geringer aus. Die Outlets im Internet sind fast von jedem Punkt Deutschlands aus erreichbar und das rund um die Uhr. Sicher hat dieser Fakt wesentlich zur Verbreitung der Outlets im World Wide Web beigetragen.

Daneben spielt es für viele Verbraucher sicher eine Rolle, dass sie im Internet bequem und stressfrei von zu Hause aus einkaufen können. Da die meisten Outlet-Center außerhalb der großen Städte liegen, ist ihr Besuch im Allgemeinen mit einem gewissen zeitlichen Aufwand verbunden. Bezieht man den finanziellen Aufwand für Benzin oder Diesel und den Kampf am „Wühltisch“ mit anderen Schnäppchenjägern in die Betrachtung mit ein, so werden die Nachteile der FOCs schnell klar.


FOC im Internet

Trotz einiger Nachteile gegenüber den Outlet-Stores im Internet sind die Factory-Outlet-Center bei Verbrauchern, egal ob groß oder klein, sehr beliebt. Grund hierfür ist sicher zum einen die Möglichkeit, das eine oder andere Schnäppchen und Sonderangebot in den verschiedenen Ladengeschäften zu finden. Daneben ist aber schon die Größe und Umgebung der FOCs für viele ein Besuch wert und macht das Einkaufen zu einem ganz besonderen Erlebnis. Restaurants und andere gastronomische Betriebe lassen den einfachen Einkaufsbummel so schnell zum Tagesausflug werden.

Besonders Neulinge stehen aber sicher vor zwei großen Problemen. Auf der einen Seite stellt sich die Frage der Anfahrt und zum anderen, wie man sich am besten bei seinem ersten Besuch des FOCs verhält bzw. welche Outlet-Stores sich besonders lohnen. Die Antwort auf all diese Fragen finden sich im Internet. über die Homepage der betreffenden Outlet-Center lassen sich ohne weiteres die notwendigen Informationen zur Anfahrt in Erfahrung bringen und bereits erste Eindrücke zur Größe des angebotenen Sortiments sammeln.

Wem diese Informationen noch nicht ausreichen, der sollte nach Erfahrungsberichten und Tipps suchen. Die erste Anlaufstelle sind in diesem Fall sicher Internetforen oder Shopping-Communitys und Portale. Besonders die Erfahrungsberichte anderer Verbraucher können sich an dieser Stelle als hilfreich erweisen, da sie bereits erste Hinweise auf die Vorzüge der einzelnen FOCs und Shops geben. Outlet-Center und das Internet müssen sich also durchaus nicht ausschließen, sondern können sich auch sinnvoll ergänzen.

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