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Fabrikverkauf

Date Added: October 26, 2009 05:16:25 PM
Author: admin
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Allgemeine Informationen über Fabrikverkauf

Die Idee des Fabrikverkaufs ist schon sehr alt und reicht mehrere Jahrhunderte weit zurück. Dennoch wurde die Möglichkeit, Produkte und Waren günstig ab Werk zu kaufen, viele Jahrzehnte lang nur von wenigen Verbrauchern wahrgenommen. Meist waren es nur Menschen aus der Region oder Mitarbeiter der jeweiligen Hersteller, welche die Möglichkeiten des günstigen Einkaufs ab Werk wahrgenommen haben.

Doch in den vergangenen Jahren hat sich diese Situation deutlich verändert. Zunehmend mehr Verbraucher gehen dazu über und kaufen direkt bei den Herstellern ein. Schließlich lässt sich beim Einkauf ab Werk eine Menge Geld sparen, was für viele Verbraucher sicher zu den Pluspunkten des Fabrikverkaufs gehört. Viele Hersteller locken mit hohen Preisnachlässen, so dass es schade wäre, von der Möglichkeit des Fabrikverkaufs nicht Gebrauch zu machen. Des Weiteren betrachten viele der Hersteller ihre Fabrikverkäufe auch als Möglichkeit, Restposten abzusetzen. Für die Verbraucher bedeutet dies im Gegenzug, von besonderen Preisnachlässen zu profitieren.

Da sich zunehmend mehr Hersteller zusammenschließen und so genannte Fabrikverkaufszentren gründen, bietet sich einer immer größer werdenden Zahl von Verbrauchern die Möglichkeit, günstig ab Werk einzukaufen. Aufgrund des größer werdenden Angebots an einem Standort, ist der Einkauf auch dann rentabel, wenn längere Anfahrtswege zu den Fabrikverkaufszentren in Kauf genommen werden müssen.

 

Die gerade angesprochenen Fabrikverkaufszentren erfreuen sich einer besonders großen Beliebtheit – und zwar sowohl bei den Verbrauchern als auch bei den Herstellern. Dementsprechend verzeichnen die einzelnen Zentren enorme Wachstumsraten. Neue Fabrikverkaufszentren werden hingegen vergleichsweise selten eröffnet.

Auf den folgenden Seiten sind ausführliche Informationen rund um das Thema Fabrikverkauf zu finden, angefangen von der Idee des Fabrikverkaufs, bis hin zum Konzept des Fabrikverkaufzentrums. Ergänzend werden einige ausgewählte Einkaufsstädte mit ihren Fabrikverkäufen näher vorgestellt.


Was ist ein Fabrikverkauf?

Unter einem Fabrikverkauf versteht man den Verkauf von Produkten und Waren, die von einem Hersteller ab Werk verkauft werden. Der Verkauf erfolgt direkt an den Verbraucher bzw. Endabnehmer. Die Hersteller betrachten den Fabrikverkauf als Möglichkeit, zusätzliche Umsätze zu generieren und gleichzeitig auch ihren eigenen Mitarbeitern sowie den Einwohnern aus den umliegenden Städten und Gemeinden bzw. allen Verbrauchern die Möglichkeit zu geben, direkt ab Werk günstig einzukaufen.

 

Das Spektrum an Produkten und Waren, die im Rahmen von Fabrikverkäufen erworben werden können, ist größer als viele annehmen. Den meisten Verbrauchern ist gar nicht bewusst, wie viele unterschiedliche Produkte in Deutschland hergestellt und unmittelbar am Ort der Produktion weiterverkauft werden. Hinsichtlich des Angebots lässt sich sagen, dass keinesfalls nur typisch deutsche Produkte und Waren verkauft werden. Es gibt etliche international bekannte Marken, die auch in Deutschland produzieren und einen Teil ihrer Erzeugnisse direkt ab Werk an die Endverbraucher verkaufen.

 

Für die Verbraucher bietet ein Fabrikverkauf gleich mehrere Vorteile, welche auf der folgenden Seite näher vorgestellt werden. An dieser Stelle soll jedoch schon einmal vorweggenommen werden, dass Fabrikverkäufe vor allem aus finanzieller Sicht sehr interessant sind. Immerhin werden Verbraucher in die Lage versetzt, den Groß- und Einzelhandel zu umgehen, wodurch sie bares Geld sparen können. Außerdem werden an Fabrikverkaufsstellen auch häufig Waren angeboten, bei denen es sich um Restposten handelt, oder Artikel, die leicht beschädigt sind. Gerade beim Erwerb dieser Produkte lassen sich sehr hohe Preisnachlässe erzielen.

Auch wenn das Wort Fabrikverkauf bei vielen Menschen sicher den Gedanken an besondere Schnäppchen auslöst, so sollte man sich vor dem erstmaligen Besuch einer entsprechenden Verkaufsstätte darüber im Klaren sein, dass der Verkauf direkt ab Werk erfolgt. Wer sich auf schön eingerichtete Verkaufsräume einstellt, könnte bei der Ankunft schwer enttäuscht werden: Beim Kauf ab Werk geht es in erster Linie um den Preisnachlass und nicht um ein unvergessliches Shoppingerlebnis. Aber die meisten Verbraucher scheinen sich von den meist sehr einfach eingerichteten Verkaufsräumen nicht die Shopping-Laune verderben zu lassen. Ganz im Gegenteil: Fabrikverkäufe boomen wie nie zuvor. Zunehmend mehr Verbraucher sind sogar bereit, lange Anfahrtswege in Kauf zu nehmen, um Produkte günstig ab Werk einkaufen zu können.


Vorteile für den Kunden

Fabrikverkäufe erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Jahr für Jahre treffen immer mehr Verbraucher die Entscheidung, einen Teil der von ihnen benötigten Produkte und Waren bei Fabrikverkäufen zu erwerben. Gerade Städte, in denen mehrere Fabrikverkäufe oder sogenannte Fabrikverkaufszentren zu finden sind, erfahren einen regelrechten Besucherboom. Teilweise ist es wirklich erstaunlich, wie lang die Anfahrtswege sind, die von einigen Menschen in Kauf genommen werden, um direkt ab Werk einkaufen zu können. Gerade in Städten mit Fabrikverkaufszentren, wie Metzingen oder Wertheim, sieht man auf den Parkplätzen oftmals Fahrzeuge mit ausländischem Kfz-Kennzeichnen. In den meisten Fällen sind die Halter dieser Fahrzeuge ausschließlich wegen der Einkaufsmöglichkeiten in die Städte gefahren.

Auf der anderen Seite ist es nicht gerade verwunderlich, dass sich so viele Menschen für Fabrikverkäufe begeistern können - immerhin bietet der Einkauf beim Hersteller gleich mehrere Vorteile. Die einzelnen Vorteile sollen folgend kurz erläutert werden.

 

Da wäre zunächst einmal der Kostenvorteil, der durch den Einkauf ab Werk erzielt werden kann. In erster Linie ist er auch das Hauptargument, welches für den Einkauf beim Hersteller spricht. Da direkt an den Verbraucher verkauft wird und sich somit Groß- und Einzelhandel umgehen lassen, können die Verbraucher außerordentliche Rabatte erzielen. Wie hoch die Preisnachlässe sind, hängt natürlich von den jeweiligen Produkten und Waren sowie der Verkaufsstrategie der Unternehmen ab. Verallgemeinert lässt sich jedoch sagen, dass man zwischen 30 und 50 Prozent gegenüber dem Kauf im Einzelhandel sparen kann.

 

Außerdem sind viele Fabrikverkaufszentren dafür bekannt, dass auch große Mengen an Restposten verkauft werden. Gerade bei diesen Produkten lassen sich ganz enorme Rabatte erzielen. Nachlässe von mehr als 50 Prozent sind in diesem Bereich keine Seltenheit. ähnlich verhält es sich auch bei so genannter B-Ware, also Ware mit leichten Mängeln. Der Fabrikverkauf stellt für einige Hersteller den einzigen Weg dar, diese Produkte noch abzusetzen. Besonders bei B-Ware locken beachtliche Preisnachlässe.

 

Ganz im Gegensatz zu Restposten und B-Ware stehen Artikel, die gerade erst auf den Markt gekommen sind oder es erst kommen werden. Während man beispielsweise bei manchen Produkten mehrere Wochen warten muss, bis diese endlich im Einzelhandel angeboten werden, kann man sie im Fabrikverkauf bereits erwerben. Zwar verfahren längst nicht alle Hersteller auf diese Art und Weise, doch in manchen Bereichen ist es tatsächlich möglich, auf diesem Weg möglichst schnell an neue Produkte zu gelangen.


Typische Produkte und Waren

Es gibt immer noch sehr viele Menschen, die noch nie einen Fabrikverkauf besucht haben und sich deshalb die Frage stellen, welche unterschiedlichen Produkte und Waren direkt ab Werk gekauft werden können. Um diese Frage zu beantworten, folgt eine kurze übersicht, in der die wichtigsten Produktbereiche vorgestellt werden.

Verallgemeinert lässt sich sagen, dass enorm viele Produkte und Waren direkt vom Hersteller bezogen werden können. Das Spektrum ist sehr groß und erstreckt sich über die unterschiedlichsten Bereiche, angefangen bei Produkten des alltäglichen Gebrauchs, wie zum Beispiel Bekleidung oder Körperpflegeprodukte, bis hin Produkten, die man eher selten erwirbt, wie zum Beispiel Möbel und anderen Einrichtungsgegenstände. Am besten lässt sich dieses Spektrum wahrnehmen, wenn man ein Fabrikverkaufszentrum besucht. Dort kann man sehr schnell einen überblick über die verfügbaren Produkte und Waren gewinnen.

 

Was die Verteilung bzw. die Größte des Angebots betrifft, so lässt sich eindeutig sagen, dass der Markt von den Bekleidungsherstellern dominiert wird. Gerade in Fabrikverkaufszentren wird ein Großteil der Verkaufsflächen von Bekleidungsherstellern belegt, wobei in diesem Zusammenhang auch erwähnt werden sollte, dass es längst nicht nur deutsche Bekleidungsmarken sind, die hier ihre Waren anbieten. Der Anteil internationaler Modelabels ist erheblich größer und dominiert in den Fabrikverkaufszentren eindeutig.

 

Da es sich bei Kleidungsstücken ohnehin um Güter handelt, die gern und häufig gekauft werden, muss man sich auch nicht darüber wundern, dass Fabrikverkäufe so gern aufgesucht werden. Der Kauf von Kleidung ist für die meisten Verbraucher der Hauptgrund, warum sie Fabrikverkäufe besuchen. Daneben werden dann vor Ort auch noch Schuhe sowie passende Accessoires, etwa Sonnenbrillen oder Handtaschen angeboten. Gleichzeitig handelt es sich hierbei auch um die Produkte, bei denen mit den größten Preisnachlässen zu rechnen ist.


Welche Unternehmen bieten Fabrikverkäufe an?

Es gibt etliche Verbraucher, die sich zunächst einmal die Frage stellen, welche Unternehmen überhaupt Fabrikverkäufe anbieten. Allerdings ist diese Frage gar nicht so einfach zu beantworten, da es je nach Hersteller ganz unterschiedliche Ansichten zu diesem Thema gibt. Während beispielsweise einige Unternehmen ausschließlich auf den Vertrieb über den Einzelhandel setzen, so bedienen sich andere Unternehmen gleich mehrerer Absatzwege und bieten gegebenenfalls auch den Verkauf ab Werk an.

Somit ist das Bild verhältnismäßig bunt gemischt. Sowohl kleine als auch große Unternehmen verkaufen ihre Produkte und Waren direkt ab Werk. Somit ist es auch nicht verwunderlich, dass man in vielen Einkaufsstädten sowohl auf Fabrikverkäufe von kleinen, eher regional bekannten Herstellern, als auch von großen, international bekannten Marken trifft.

 

Ob ein Unternehmen nun einen Fabrikverkauf anbietet oder nicht, lässt sich verallgemeinert nicht sagen. Wenn man diese Informationen in Erfahrung bringen möchte, dann sollte man sich mit dem jeweiligen Unternehmen in Verbindung zu setzen. Glücklicherweise gestaltet sich das in der heutigen Zeit sehr einfach. Mit Hilfe des Internets können Telefonnummern ermittelt werden, so dass man mit nur einem einzigen Anruf herausfinden kann, ob ein Fabrikverkauf angeboten wird. Teilweise muss man noch nicht einmal zum Telefonhörer greifen, da man bereits auf der Unternehmenswebsite Informationen darüber findet, ob ein Fabrikverkauf durchgeführt wird.

Möchte man hingegen herausfinden, welche Unternehmen oder Marken in einem Fabrikverkaufszentrum vertreten sind, so setzt man sich am besten Tourismus- und Informationszentren der jeweiligen Städte in Verbindung, wo man entsprechendes Informationsmaterial anfordern kann.


Fabrikverkaufszentren

Wer direkt ab Werk einkauft, kann in den meisten Fällen eine Menge Geld sparen. Doch ob sich der Einkauf beim Hersteller wirklich lohnt, hängt in erster Linie davon ab, welche Kosten mit der Anfahrt verbunden sind. Nicht jeder befindet sich in der glücklichen Lage, unmittelbar in der Nähe eines Fabrikverkaufs zu wohnen – unter Umständen kann es erforderlich sein, längere Anfahrtswege in Kauf nehmen zu müssen, die natürlich mit entsprechenden Kosten verbunden sind.

 

In Abhängigkeit von den benötigten Produkten kann es durchaus vorkommen, dass sich die Fahrt zu einem bestimmten Hersteller schlichtweg nicht lohnt. Aus diesem Grund schließen sich zunehmend mehr Fabrikverkäufe zu so genannten Fabrikverkaufzentren zusammen. Darunter sind Shoppingzentren zu verstehen, in denen gleich mehrere Unternehmen ihre Fabrikverkäufe betreiben. Auf diese Weise wird das Angebot gebündelt, was die Attraktivität des Standorts erhöht und somit auch mehr Verbraucher anlockt.

 

Zunehmend mehr Hersteller erkennen diesen Vorteil und gründen entsprechende Fabrikverkaufszentren oder schließen sich bestehenden Zentren an. Dabei kommt es des öfteren vor, dass vor Ort überhaupt nicht produziert wird. Aus diesem Grund sprechen einigen Unternehmen auch nicht mehr vom Fabrikverkauf, sondern vom so genannten Factory-Outlet, was einem Fabrikverkauf sehr ähnelt und auch als Lagerverkauf bezeichnet werden kann. Für die Verbraucher macht es im Endeffekt keinen Unterschied, ob sie ihre Produkte nun bei einem Fabrikverkauf oder einem Lagerverkauf erwerben – im Endeffekt geht es ihnen um den Sparvorteil, der bei dieser Form des Einkaufs erzielt werden kann.

 

Weil die Idee des Fabrikverkaufzentrums so gut ankommt, erfreuen sich vor allem die bestehenden Zentren eines enormen Wachstums. Auf den folgenden Seiten werden einige Städte mit entsprechenden Einkaufsmöglichkeiten näher vorgestellt.


Städte mit Fabrikverkäufen

Fabrikverkäufe erfreuen sich bei den Verbrauchern wachsender Beliebtheit. Immer mehr Verbraucher erkennen, dass sie durch den Einkauf ab Werk eine Menge Geld sparen können. Gleichzeitig treffen auch immer mehr Hersteller die Entscheidung, auf diesen Vertriebskanal zu setzen und eröffnen deshalb eigene Fabrikverkäufe.

Nun könnte man meinen, dass man in jeder größeren Stadt mehrere Verkaufsstätten vorfindet, in denen Waren direkt ab Werk verkauft werden. Dies trifft auch für die meisten Städte zu - dennoch sind besonderes die größten Fabrikverkäufe und Fabrikverkaufszentren alles andere als geografisch gleichmäßig verteilt. Zunehmend mehr Hersteller trennen sich vom klassischen Werksverkauf und schließen sich stattdessen den großen und bekannten Fabrikverkaufszentren an, weil sie dort größere Warenmengen absetzen können.

 

Deshalb gibt es mehrere Städte im Bundesgebiet, die für Shopping-Freunde eine besonders gute Adresse bzw. Anlaufstelle darstellen, wenn es um den Kauf günstiger Produkte und Waren geht. Auf den folgenden Seiten werden die vier Städte Hamburg, Metzingen, Wertheim und Wolfsburg im Hinblick auf die dort gegebenen Einkaufsmöglichkeiten näher vorgestellt.


Hamburg

Unter Shopping-Freunden gilt Hamburg als eine der besten Adressen. In der Hansestadt sind nahezu alle großen Marken mit eigenen Verkaufsrepräsentanzen präsent, so dass einem Shopping-Erlebnis eigentlich nichts im Wege steht, so lange man in ein gut gefülltes Portemonnaie blicken kann. Ganz egal bei welchem Label man auch einkaufen möchte: In Hamburg gibt es das zu kaufen, was das Herz begehrt.

Was viele Menschen jedoch nicht wissen ist, dass man in Hamburg auch günstig bzw. direkt bei mehreren Herstellern einkaufen kann. Bereits seit vielen Jahren sind in der Hansestadt mehrere Handelsunternehmen vertreten, die jeweils mehrere Marken oder Hersteller vertreten und den Vertrieb zahlreicher Produkte übernehmen. Dies ist in erster Linie darauf zurückzuführen, dass Hamburg einen der wichtigsten Logistikumschlagplätze Deutschlands verkörpert und dort Tag für Tag unzählige Produkte und Waren eintreffen, die anschließend in alle Teile des Landes weiter transportiert werden.

 

Bereits vor mehreren Jahren sind mehrere Großhändler dazu übergegangen, eigene Fabrikverkäufe zu errichten. Die Hamburger Fabrikverkäufe werden deshalb nur selten von den Markenherstellern selbst, sondern von deren Logistikpartnern betrieben. Für die Verbraucher ist das sogar von Vorteil, da sie an den einzelnen Fabrikverkaufsplätzen gleich aus dem Angebot mehrere Hersteller und Marken wählen können.

Bei den angebotenen Produkte und Waren handelt es sich größtenteils um Bekleidung. An schätzungsweise 70 Prozent aller Verkaufsplätze, die in den Bereich des Fabrikverkaufs fallen, wird Bekleidung verkauft. Den Rest machen vor allem Accessoires und Schuhe aus, wobei anzumerken ist, dass es sich bei Hamburg um eine der wenigen Städte handelt, wo im Rahmen von Fabrikverkäufen auch Sportartikel und sogar Elektrogeräte verkauft werden.

 

Anders als in Städten, wie zum Beispiel Metzingen oder Wertheim, sind die einzelnen Fabrikverkäufe nicht zu einem Fabrikverkaufszentrum zusammengeschlossen. Zwar kann es durchaus vorkommen, dass einige der Verkaufsstellen relativ nahe beieinander liegen, aber dennoch sind sie über das gesamte Stadtgebiet verteilt. Gleich mehrere Fabrik- und Lagerverkäufe liegen in den Außengebieten und sind deshalb nicht immer ganz so einfach zu erreichen. Möchte man mehrere Verkaufsstellen aufsuchen, so ist es von großem Vorteil, wenn man über einen eigenen Pkw verfügt. Alternativ bietet es sich an, die Fabrikverkäufe mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzufahren.

 

Abschließend soll darauf hingewiesen werden, dass sich Hamburg für Shopping-Touren geradezu anbietet. Denn wie eingehend bereits erwähnt wurde, ist das Angebot an Einkaufsmöglichkeiten sehr groß â€“ wobei sich diese Aussage nicht ausschließlich auf die Fabrikverkäufe bezieht. Sollte man nicht gerade in der Nähe wohnen, so empfiehlt es sich, das Shopping-Erlebnis mit einem Kurzurlaub zu verbinden, um auch das vielfältige Kultur- und Unterhaltungsangebot genießen zu können.


Metzingen

Die Stadt Metzingen liegt am Rande der Schwäbischen Alb im Süden Deutschlands. Lange Zeit galt sie unter Freunden des Fabrikverkauf-Shoppings als Geheimtipp. Allerdings liegen diese Zeiten weit zurück. Mittlerweile ist Metzingen eine der bekanntesten und zugleich bedeutendsten Städte, wenn es um den Kauf von Produkten und Waren ab Werk geht.

 

Ihre Bedeutung als Einkaufsstadt ist auf das weltbekannte Modelabel Hugo Boss zurückzuführen, dass in Metzingen gegründet wurde und dort immer noch seinen Hauptsitz hat. Als das Unternehmen einen Fabrikverkauf einrichtete, zog es zunehmend mehr Menschen zum Einkaufen in das Schwabenland. Im Lauf der Jahre haben sich weitere Unternehmen – die überwiegend aus der Textilindustrie stammen – in Metzingen angesiedelt und ebenfalls Fabrikverkäufe errichtet, wodurch die Bedeutung als Einkaufsstadt maßgeblich erhöht wurde.

Inzwischen hat sich Metzingen zu einem richtigen Fabrikverkaufszentrum entwickelt. Mehr als 60 Unternehmen haben Fabrikverkäufe und Outlet-Stores errichtet, in denen die unterschiedlichsten Produkte und Waren mit ordentlichen Preisnachlässen angeboten werden. Beim Großteil der angebotenen Waren handelt es sich übrigens immer noch um Textilien bzw. Bekleidung. Neben der Vielzahl an Kleidungsstücken werden natürlich auch jede Menge Accessoires, wie zum Beispiel Handtaschen oder Sonnenbrillen verkauft.

 

Selbstverständlich werden die zahlreichen Produkte und Waren nicht allesamt in Metzingen hergestellt. Wenn man es genau nimmt, wird nur ein ganz kleiner Teil tatsächlich vor Ort produziert. Der Großteil der Waren wird extra für die Outlet-Stores dorthin geliefert. Gleichzeitig ist anzumerken, dass viele der präsenten Modelabels ihre Outlet-Stores auch als Möglichkeit sehen, um Abverkäufe von Restposten oder überkapazitäten zu realisieren. Dementsprechend wird man in den Verkaufsräumen nicht immer nur die neuesten Produkte zu sehen bekommen – aber dafür wird man von hohen Preisnachlässen profitieren können.

 

Abschließend noch ein hilfreicher Tipp: Wer in Metzingen einkaufen möchte, sollte sich darüber im Klaren sein, dass die Einkaufsstadt einen erstklassigen Ruf genießt. Gerade an den Wochenenden oder auch zu Ferienbeginn kann in den Outlet-Stores großes Gedränge herrschen. Sofern man in Ruhe einkaufen möchte, ist es ratsam, sich Urlaub zu nehmen und unter der Woche bzw. wochentags einzukaufen, weil dann deutlich weniger Einkäufer in die Stadt strömen.


Wertheim

Wertheim ist eine kleine Stadt, die sich im Norden Baden-Württembergs befindet und für ihre Fabrikverkäufe bzw. für ihr Factory-Outlet-Center „Wertheim Village“ weit über ihre Grenzen hinaus bekannt ist. Mittlerweile zählt Wertheim zu den bekanntesten Einkaufsstädten Deutschlands und genießt bei Shopping-Freunden einen erstklassigen Ruf.

 

Die hohe Beliebtheit ist vor allem auf die große Anzahl an Unternehmen und Marken zurückzuführen, die im Factory-Outlet-Center vertreten sind. Auf einer Verkaufsfläche von annähernd 14.000 Quadratmetern werden Produkte und Waren von mehr als 60 verschiedenen Marken angeboten – selbstverständlich mit hohen Preisnachlässen. Den Schwerpunkt der Waren bilden auch im Wertheimer Factory-Outlet-Center Kleidungsstücke. Des Weiteren ist auch das Angebot an Schuhen und Accessoires sehr groß.

 

Bezüglich der Waren bleibt anzumerken, dass das Angebot sehr gemischt ist. Einen Großteil machen Kleidungsstücke aus den aktuellen Kollektionen der vertretenen Marken aus. Weiterhin werden auch zahlreiche Restposten angeboten, bei deren Kauf umfangreiche Rabatte erzielt werden können. Preisnachlässe von mehr als 50 Prozent sind keine Seltenheit. 

 

Doch nicht nur das große Warenangebot macht das Wertheimer Factory-Outlet-Center so beliebt. Viele Menschen entscheiden sich bewusst für den Einkauf im „Wertheim Village“, weil dort alle Marken unter einem Dach zu finden sind. Anders als in den hier genannten Einkaufsstädten, wie zum Beispiel in Hamburg oder Wolfsburg, müssen die Einkäufer keine großen Entfernungen zurücklegen, um zu den Fabrikverkäufen der einzelnen Hersteller zu gelangen. Wer mit dem Auto anreist, kann dieses kostenlos parken und anschließend alle Shops bequem zu Fuß erreichen.


Es gibt aber noch weitere Gründe, die zur Beliebtheit der Einkaufsstadt beitragen, wie zum Beispiel deren Lage. Auch wenn sich Wertheim nicht inmitten Deutschlands befindet, so liegt die Stadt äußerst zentral. Dank einer sehr guten Autobahnanbindung (das „Wertheim Village“ liegt unmittelbar an der Autobahn A3) ist das Factory-Outlet-Center sehr gut zu erreichen. Mehr als drei Millionen Menschen leben im Einzugsgebiet und können die Stadt innerhalb einer Stunde mit dem Pkw erreichen.

Diese Tatsache sollte man bei der Planung von Shopping-Touren auf jeden Fall berücksichtigen. Besonders an den Wochenenden ist das „Wertheim Village“ sehr gut besucht. Wenn man nicht inmitten eines großen Gedränges einkaufen möchte, ist es empfehlenswert, wochentags einzukaufen.


Wolfsburg

Wenn der Name Wolfsburg fällt, denken die meisten Leute zunächst an eine Industriestadt. Dies liegt erster Linie daran, dass der Automobilhersteller Volkswagen sowie einige weitere Industrieunternehmen in der Stadt ansässig sind. Allerdings die Großstadt noch einiges mehr zu bieten: Wer zum Beispiel aus der Region stammt, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit wissen, dass in Wolfsburg auch zahlreiche Fabrikverkäufe beheimatet sind.

Wie in anderen Einkaufsstädten auch, werden in den Wolfsburger Fabrikverkäufen vor allem Waren aus dem Textilumfeld verkauft. Allerdings ist der Anteil an Beikleidungsartikeln nicht ganz so groß wie in anderen Fabrikverkaufszentren. Neben Mode werden Parfums, Accessoires sowie Schmuck und Uhren der unterschiedlichsten Hersteller direkt ab Lager verkauft.

Ein Factory-Outlet-Center sucht man in Wolfsburg allerdings vergeblich. Genau wie in Hamburg sind die meisten Fabrik- und Lagerverkäufe über das gesamte Stadtgebiet verteilt. Zwar findet man im Stadtzentrum gleich mehrere Fabrikverkäufe vor, die relativ nahe beieinander liegen, dennoch kann es erforderlich sein, dass man in den Außenbereich der Stadt fahren muss, wenn man Produkte und Waren bestimmter Marken kaufen möchte.

Aufgrund der verhältnismäßig großen Markenvielfalt sind die Wolfsburger Fabrikverkäufe vor allem in der Region sehr bekannt. Immerhin liegt die Stadt inmitten der Region Hannover-Braunschweig-Göttingen, weshalb es vor allem an den Wochenenden tausende Einkäufer in die Stadt zieht. Außerdem ist die Stadt dank einer sehr guten Verkehrsanbindung über die Autobahn A39 sowie mehrere Bundesstraßen sehr gut zu erreichen. Dennoch kann man auch an den Wochenenden entspannt in der Großstadt einkaufen. Weil sich die einzelnen Fabrikverkäufe nicht an einem zentralen Ort befinden, werden selbst größere Einkäuferscharen relativ gut abgefangen und auf die einzelnen Verkaufsstellen verteilt.


Zukünftige Entwicklung des Fabrikverkaufs


Wie in der Einleitung bereits verdeutlicht wurde, erfreuen sich Fabrikverkäufe einer wachsenden Beliebtheit. Immer mehr Verbraucher erkennen die Möglichkeit , mit Hilfe von Fabrikverkäufen viel Geld beim Kauf von hochwertigen Produkte und Waren zu sparen. Das Käuferverhalten hat sich spürbar geändert: Wenn die Möglichkeit besteht, Produkte günstiger einzukaufen, wird sie immer häufiger wahrgenommen.

Diesen Trend haben die Unternehmen natürlich längst erkannt. Hersteller, die bisher keine eigenen Fabrikverkäufe betrieben haben, denken immer öfter darüber nach, auch auf diesen Vertriebsweg zu setzen. Unternehmen, die bereits eigene Fabrik- und Lagerverkäufe betreiben, denken sogar darüber nach, weitere Standorte zu erschließen. Somit ist für die kommenden Jahre mit einem deutlich Wachstum des Angebots zu rechnen.

Was das Wachstum der Factory-Outlet-Center betrifft, wird dieses nicht ganz so deutlich zunehmen. Zwar gibt es zahlreiche Betreibergesellschaften, die gern weitere Standorte erschließen möchten, doch zunehmend mehr Städte und Gemeinden wehren sich gegen entsprechende Vorhaben. Schließlich ist zu bedenken, dass die Factory-Outlet-Center vor allem die lokalen Handelsunternehmen sehr stark existenziell gefährden können.

Deshalb ist davon auszugehen, dass nur verhältnismäßig wenig neue Einkaufsstädte bzw. Städte mit Fabrikverkaufszentren entstehen werden. Die meisten Hersteller werden ihre Fabrik- und Lagerkäufe in Städten errichten, die bereits für ihre Fabrikverkäufe bekannt sind. Somit können sie von Beginn eine hohe Anzahl an Käufern ansprechen und gleichzeitig die Bedeutung des Standorts festigen.


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