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Werksverkauf

Date Added: October 26, 2009 05:17:47 PM
Author: admin
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Allgemeine Informationen über Werksverkauf

Für viele Verbraucher ist sie inzwischen normal und zu einem festen Bestandteil des Alltags geworden – die anhaltende Jagd nach Schnäppchen und Sonderangeboten. Fortlaufende Preiserhöhungen, steigende Abgaben für Krankenkassen und andere Versicherungen zwingen weite Teile der deutschen Bevölkerung dazu, den Gürtel etwas enger zu schnallen und auf viele Dinge zu verzichten. Zusätzlich trägt die Bundesregierung ihren Teil zu der Misere bei, da sie den Konsumenten durch Steuererhöhungen oder die Streichung von Vergünstigungen, etwa der Pendlerpauschale ab dem ersten Kilometer, immer tiefer in das Portemonnaie greift. Unter dieser Belastung leiden letzten Endes die Schichten der Bevölkerung, deren finanzieller Rahmen bereits in den letzten Jahren unter einer ständigen Anspannung gelitten hat. Die Bevölkerung wird dazu gezwungen, stärker auf preisgünstige Angebote zu achten.

 

Nicht nur aus diesem - eher weniger erfreulichem – Grund erfreut sich das Sparen bei vielen Verbrauchern einer großen Beliebtheit. Schließlich liegt Sparen voll im Trend, wie die Umsatzzahlen der Discounter immer wieder beweisen. Diese Branche freut sich bereits seit einiger Zeit über den ständig wachsenden Zustrom der Verbraucher. Inzwischen sind preisgünstige Lebensmittel nicht mehr nur für den Studenten oder Fabrikarbeiter interessant, sondern finden auch immer mehr Akzeptanz innerhalb der besserverdienenden Bevölkerungsschicht Deutschlands.

 

Zum einen sorgt das Sparen natürlich für finanzielle Sicherheit, da sich hierdurch das eigene Konto langsam aber sicher immer weiter füllt, was durchaus zur Zufriedenheit der Betroffenen beiträgt, da sich weite Teile der Deutschen vor allem eins – nämlich finanzielle Sicherheit – für die eigene Zukunft wünschen. Dieser Wunsch ist, in Anbetracht der wirtschaftlichen Lage sicher nicht unverständlich. Daneben spielt aber sicher noch ein zweiter Gedanke eine Rolle. Schließlich kann jeder Euro, der an einer Stelle gespart wird, später wieder für eine neue Couch, den neuen Fernseher oder eine schon lange geplante Traumreise ausgegeben werden.

Inzwischen beschränken sich der Wunsch des Sparens und die Jagd nach Sonderangeboten schon lange nicht mehr nur auf die alltäglichen Dinge des Lebens. Bestes Beispiel ist die Bekleidungs- oder Schuhindustrie, denn immer mehr Verbraucher kaufen nur dann ein, wenn es sich um ein echtes oder vermeintliches Schnäppchen handelt. Dabei beschränket sich der Sparfaktor schon lange nicht mehr nur auf einfache Artikel, sondern hat sich inzwischen auch auf Markenware ausgedehnt. Egal ob es sich um hochwertige Freizeitschuhe oder Sonnenbrillen handelt, überall lässt sich der Trend zum Sparen erkennen.

 

Die Hersteller der einzelnen Produkte haben diese Entwicklung natürlich sehr genau verfolgt und reagieren entsprechend auf die neue Entwicklung der Märkte mit eigenen Strategien und Ideen. Zu diesen zählt unter anderem der Werks- und Lagerverkauf oder die Einrichtung einzelner Outlets. Speziell die Konzentration dieser Vertriebsform in eigenen Shopping-Malls ist bei vielen Verbrauchern sehr beliebt, da sie hier lange Wege zwischen den einzelnen Shops einsparen und die Preise besser vergleichen können. Das Sparen als Trend hat zudem mit der Ausdehnung auf das Internet eine neue Dimension erlangt und begegnet dem Verbraucher hier in Form einer Flut verschiedener Websites.


Werksverkauf – was ist das?


Ein großer Teil der Verbraucher wird den Begriff des Werksverkaufs sicher schon einmal in dem einen oder anderen Zusammenhang gehört haben. Etliche Konsumenten nutzen diese Verkaufsform immer wieder, um in den Genuss verschiedener Sonderangebote oder Schnäppchen zu kommen. Für alle, die mit diesem Begriff immer noch nichts anzufangen wissen, soll in diesem Abschnitt kurz die Entstehungsgeschichte und der Sinn eines Werksverkaufs nachgezeichnet werden. Wie der Name bereits vermuten lässt, steht dieser in einer sehr engen räumlichen Verbindung mit dem Werk, in dem ein Unternehmen unterschiedliche Produkte herstellen lässt. Früher waren die einzelnen Verkaufsstellen in der Regel sogar direkt an die Fabriken gegliedert und befanden sich auch auf dem Gelände der betreffenden Produktionsstätte. Heute findet in zunehmendem Maß eine Trennung zwischen den Verkaufsstellen und dem produzierenden Werken statt. Dies hat mehrere Ursachen, da Hersteller, speziell aus den Bereichen Bekleidung, Schuhe und Elektronik bzw. Computer, ihre Waren nicht mehr an einem Standort produzieren, sondern über die halbe Welt verteilt haben.

 

Daneben spielen bei der Zusammenfassung der Werksverkäufe sicher auch überlegungen diesbezüglich eine Rolle, dass dezentrale Verkaufsstellen eine niedrigere Kundenbindung und Frequenz erreichen, als es größere Einkaufszentren tun. Zudem lässt sich auf diese Weise problemlos der Einkauf mit anderen Dienstleistungen und Wirtschaftszweigen, wie der Gastronomie oder Freizeitgestaltung, koppeln, was letzten Endes die Attraktivität der Standorte maßgeblich beeinflusst. Wie aber sind die ersten Werksverkäufe entstanden? Schließlich übernehmen die Hersteller sicher nicht freiwillig die Kosten für die Einrichtung eigener Ladengeschäfte. Die Vorläufer dieser Vertriebsform waren sicher die Verkaufsstellen der produzierenden Gewerbe, welche im Allgemeinen direkt an die Produktionsräume angeschlossen waren. Schmiede, Korbflechter und Sattler haben ihre Waren direkt am Herstellungsort, also quasi ab Werk verkauft. Die Industrialisierung und der Vertrieb über weite Strecken forderten dagegen andere Vertriebswege, nämlich über besondere Händler.

 

Die Geburtsstunde des heute bekannten und geschätzten Werksverkaufs schlug aber erst im 20. Jahrhundert. Wie viele Entwicklungen in den Bereichen des Marketings und der Produktdistribution, stammt auch diese Idee aus den Vereinigten Staaten. Ein amerikanischer Schuhersteller hatte die zündende Idee, Teile der Produktion, welche wegen leichter Fabrikationsmängel nicht mehr an den Handel abgegeben wurden, in einem eigenen Shop dem Verbraucher erheblich günstiger als fehlerlose Produkte anzubieten. Die Verkaufsräume wurden auf dem Gelände der Fabrik eingerichtet und erfreuten sich einem ständig wachsenden Strom von Konsumenten. Letzten Endes reichten die Kapazitäten an fehlerhaften Schuhen - der sogenannten B-Ware – nicht mehr aus, um den gestiegenen Bedarf zu decken. Deshalb wurde damit begonnen, die gefüllten Lager mit den ausgelaufenen Modellen zu räumen.

 

Neben den freiwerdenden Kapazitäten und der Möglichkeit, fehlerhafte Waren absetzen zu können, hat der Werksverkauf für das durchführende Unternehmen noch einen weiteren großen Vorteil, den man nicht unterschätzen sollte. Die Hersteller können auf diese Weise einen Teil der Einzel- und Zwischenhändler umgehen, wodurch sich niedrigere Preise realisieren lassen. Somit kommt ein Werksverkauf also auch dem Verbraucher entgegen, da sich Markenartikel hier in der Regel günstiger erwerben lassen, als dies im normalen Einzelhandel möglich ist. An diesem Punkt kollidieren allerdings die Interessen der Hersteller mit denen vieler Händler, was in vielen Fällen zu einem angespannten Verhältnis des Einzelhandels zum Werksverkauf führt.


Vorteile für den Verbraucher


Verbraucher, die auf der Suche nach dem einen oder anderen Schnäppchen sind, sehen in einem Werksverkauf natürlich klare Vorteile. Schließlich können sie mithilfe dieses Vertriebskanals auf den ersten Blick Geld sparen. Und oft fällt diese Einsparung sogar recht großzügig aus. 50 oder 60 % gegenüber dem Einzelhandel sind keine Seltenheit und machen den Werksverkauf für große Teile der deutschen Bevölkerung zu einer gern gesehenen Einkaufsmöglichkeit. Zumal günstige Preise in einem Werksverkauf fast schon garantiert sind. Das gesparte Geld füllt das Portemonnaie auf angenehme Art und Weise. Gleichzeitig kann es an anderer Stelle wieder für zusätzliche Einkäufe oder dringende Anschaffungen verwendet werden. Damit aber noch nicht genug, bietet der Werksverkauf Konsumenten weitere Vorteile.

 

Schließlich verbringen Schnäppchen-Jäger einen großen Teil ihrer Zeit beim Einkaufen damit, nach immer neuen Sonderangeboten Ausschau zu halten. Dass dieses Verhalten schnell zu einem zeitraubenden Unterfangen werden kann, ist auf den ersten Blick klar. Zumal die Erfolgsaussichten nicht immer sehr hoch sind und mancher Einkaufsbummel ergebnislos abgebrochen wird. Anders beim Werksverkauf, denn hier werden die einzelnen Artikel von vornherein günstiger als im normalen Handel angeboten und liegen meist unter dem gewohnten Preisniveau.

 

Hierdurch vereinfacht sich die Suche nach einem echten Schnäppchen erheblich. Daneben kann ein Werksverkauf aber noch einen anderen Nebeneffekt haben. Manche Unternehmen ermöglichen in Verbindung mit dem Kauf ab Werk auch eine Besichtigung der Produktion, weshalb sich hier mitunter die Jagd nach Sonderangeboten durchaus mit einem kleinen Familienausflug verbinden lässt. Grundsätzlich steht aber bei den meisten Verbrauchern nur der unschlagbar günstige Preis eines Werksverkaufs im Vordergrund und begründet das große Interesse an dieser Vertriebsform. Zumal sich Schnäppchen nicht nur einmal im Jahr, sondern an 365 Tagen machen lassen.

Um den Vorteil des Werksverkaufs voll ausschöpfen zu können, sollten die einzelnen Verkaufsstellen nicht zu weit vom Wohnort entfernt liegen, da eine lange Anfahrtszeit und hohe Fahrtkosten die Einsparungen wieder verringern können. Zudem lohnt es sich in der Regel, vor einer Urlaubsreise genau zu überprüfen, ob am Urlaubsort nicht der eine oder andere Werksverkauf beheimatet ist. Und alle Schnäppchen-Jäger, die nicht genug von ihrer Leidenschaft bekommen können, sollten bei längeren Fahrten zu einem bestimmten Werksverkauf die Route so legen, dass mehrere Verkaufsstellen angesteuert werden können. Auf diese Art und Weise lassen sich die Vorteile der Werksverkäufe wirklich optimal ausnutzen.


Typische Waren in einem Werksverkauf


Wer als Verbraucher auf der Suche nach einem besonderen Schnäppchen ist, wird sicher früher oder später mit dem Werksverkauf in Berührung kommen und von der Vielfalt hier angebotener Waren überwältigt sein. Inzwischen bieten fast alle namhaften Hersteller und Unternehmen ihre Produkte in eigenen Werksverkäufen an und lenken das Interesse der Kunden auf immer neue und verlockende Sonderangebote. Die Palette reicht vom Yoghurt oder Fleckenentferner bis hin zur neuen Couchgarnitur oder sogar hochwertiger Unterhaltungselektronik. Natürlich ist das Angebot im ersten Moment verwirrend und wird oft für Verwunderung sorgen, da sicher niemand mit einem solchen reichhaltigen Sortiment rechnet.

 

Aber mitunter lohnt es sich, ein zweites Mal hin zuschauen, denn nicht immer fallen die Sonderangebote so üppig aus, wie es sich so mancher Verbraucher erhofft hat. Zwar werden beim Werksverkauf immer wieder gern pauschale Preisnachlässe von über 50 % des handelsüblichen Preises angeführt. Allerdings ist dies mit Einschränkungen verbunden. Schließlich werden beim Kauf sehr hochwertiger Markenprodukte - wie etwa elektronischer Geräte – die Preisnachlässe wesentlich geringer ausfallen. Kaum ein Hersteller wird ein LCD-Fernsehgerät, nur weil es einen fabrikationsbedingten Kratzer aufweist, für einen Bruchteil des eigentlichen Preises verkaufen.

 

Eine Unterscheidung in werksverkaufstypische und eher ungewöhnliche Waren hat an dieser Stelle also durchaus ihre Berechtigung. Zu den typischen Produkten zählt etwa Bekleidung, also T-Shirts, Hemden, Pullover oder Jacken. ähnlich beliebt sind modische Accessoires in Form von Handtaschen, Rucksäcken oder Sonnenbrillen und mitunter sogar Schmuck bzw. Uhren. Daneben werden durch die Verbraucher immer wieder gern Werksverkäufe angenommen, die durch bekannte Lebensmittelhersteller durchgeführt werden. Hier findet sich die gesamte Bandbreite des Supermarktangebots, vom Milchprodukt über Süßwaren und Knabberei bis hin zu Eis. ähnliches gilt für diverse Haushaltsartikel. Die Palette reicht hier vom Löffel bis hin zum hochwertigen Porzellan. Selbst namhafte Hersteller machen an dieser Stelle keine Ausnahme und verfügen im Allgemeinen über einen eigenen Werksverkauf. Wer sich als Verbraucher also neu einrichten möchte, kann hierfür gern auf einen Werksverkauf zurückgreifen.

 

Verbraucher sollten sich vor dem Besuch eines Werksverkaufs darüber im Klaren sein, dass es sich bei den angebotenen Artikeln häufig um sogenannte B-Ware, also Produkte mit leichten Fabrikationsmängeln handelt. Daneben können aber auch Restposten oder ältere Lagerbestände in den Räumen des Werksverkaufs angeboten werden, die das Sortiment abrunden.


Wer bietet Werksverkäufe an und wie findet man diese?


ähnlich schwer wie die Antwort auf die Frage, welche Produkte im Zuge des Werksverkaufs angeboten werden, fällt eine präzise Aussage, welche Unternehmen auf diese Verkaufsform setzen. Speziell das Internet hat die Grenzen zwischen einzelnen Vertriebsformen stark aufgeweicht. Legt man die Definition sehr genau aus, kommen für den Werksverkauf nur die Unternehmen in Frage. Wie finden Verbraucher aber den richtigen Werksverkauf?

Dank des Internets ist dieses Problem im Allgemeinen relativ schnell gelöst, da fast alle größeren Firmen inzwischen über eine eigene Internet-Präsenz verfügen und diese - neben einem kurzen Firmen-Profil - auch genauere Angaben zur schnellen und bequemen Kontaktaufnahme enthalten. Neben Adresse und Telefonnummer zählt hier sicher eine E-Mail-Adresse heute zum Standard. über diese kann problemlos der Kontakt mit Fragen zum Werksverkauf hergestellt werden. 

 

Neben der direkten Kontaktaufnahme bietet sich dem Verbraucher eine weitere Möglichkeit, bequem von zu Hause Informationen über einen bestimmten Werksverkauf einzuholen. Schließlich nutzen nicht nur Firmen das World Wide Web für ihre Zwecke, sondern weite Teile der Bevölkerung bewegen sich inzwischen durch das Internet und teilen ihre Erfahrungen mit. So auch in Bezug auf die Werksverkäufe der Unternehmen. Die Nutzer erfahren an dieser Stelle alles über die Vor- und Nachteile der einzelnen Hersteller, was jedem Schnäppchen-Jäger zugute kommt, da er sich auf diese Weise schnell einen überblick darüber verschaffen kann, wo sich ein Besuch besonders lohnt und welchen Werksverkauf man sozusagen links liegen lassen kann.

Daneben bietet das World Wide Web die Möglichkeit, neben der Suche nach einer geeigneten Einkaufsmöglichkeit, die Route festzulegen. Speziell Verbraucher aus ländlich geprägten Regionen werden sicher größere Entfernungen zum nächsten Werksverkauf hinnehmen müssen. In diesem Fall sollten mehrere Verkaufsstellen angesteuert werden, um aus den Sonderangeboten einen besonders großen Nutzen zu ziehen, was natürlich die genaue Planung der Reiseroute voraussetzt.


Werksverkäufe, FOC und Outlet-Store


Werksverkäufe tauchen zunehmend im Zusammenhang mit anderen Begriffen in den Printmedien sowie dem Internet auf. Was aber hat es damit auf sich? Speziell die Bezeichnung Outlet-Store bezieht sich eigentlich auf die englische Variante des Werksverkaufs. Allerdings hat die Trennung der Verkaufsstellen, die ursprünglich den einzelnen Fabriken angeschlossen waren, eine Neuorientierung der Outlets nach sich gezogen. Heute verstehen viele Verbraucher darunter nicht mehr den typischen und klassischen Werksverkauf, sondern verbinden mit dem Begriff des Outlet-Stores eine neue Form des Einzelhandels, in dem Produkte verschiedener Hersteller zu besonders günstigen Preisen angeboten werden. Inzwischen sind in dem Bereich der Outlets sogar einzelne Ketten entstanden, die sich im Kern nur mit einer Produktgruppe und eventuell einzelnen Zubehörteilen beschäftigen. Die Betreiber solcher Outlet-Stores füllen mit ihrer Geschäftsidee die Lücke zwischen dem gewohnten Werksverkauf und dem normalen Einzelhandel. Speziell die Unabhängigkeit von der Produktionsstätte macht Outlet-Ketten so erfolgreich, so dass sie in den letzten Jahren vielerorts aufgetaucht sind und mittlerweile zum Stadtbild in Deutschland zählen.

 

Etwas anders gestaltet sich die Situation in Bezug auf die Factory Outlet Center (FOC). Unter diesem Begriff werden Verkaufsstandorte zusammengefasst, an denen sich mehrere Outlets bzw. ursprünglich Werksverkäufe angesiedelt haben. Am ehesten lassen sich diese Zentren mit den bekannten Einkaufspassagen im innerstädtischen Bereich vergleichen. Allerdings darf der Kunde hier nicht überrascht sein, wenn die Einrichtung der einzelnen Shops ungewohnt einfach ausfällt. Schließlich richtet sich das Hauptaugenmerk eines Outlets im Wesentlichen auf den Verkauf der angebotenen Waren. Allerdings haben moderne FOCs nichts mehr mit der ursprünglichen Idee aus den USA gemein.

 

Im Laufe der Entwicklungsgeschichte haben sich um das ursprüngliche Ziel und Planungskonzept herum weitere Industrien und Dienstleistungszweige angesiedelt, um von der Bündelung der Besucherströme zu profitieren. In Deutschland werden der Entwicklung dieser Werksverkaufssonderform enge Rahmenbedingungen gesetzt und der Bau neuer FOC wesentlich erschwert. Aus diesem Grund wird der klassische Werksverkauf auch in Zukunft hierzulande weiter fortbestehen und für viele Verbraucher immer noch eine willkommene Möglichkeit darstellen, sich nach dem einen oder anderen Sonderangebot im Handel umzusehen. Schließlich werden das Bedürfnis nach finanzieller Sicherheit und der damit verbundene Wunsch, beim Einkaufen nachhaltig zu sparen auch zukünftig fest zur modernen Gesellschaft gehören.


Tipps zum Werksverkauf


Sonderangebote und Schnäppchen werden von Verbrauchern immer wieder gern gesehen. Leider sind die Möglichkeiten des Einzelhandels hierzu stark eingeschränkt. Speziell Fachgeschäfte haben verfügen nur über einen geringen Spielraum, um auf die Wünsche der Kunden nach Preissenkungen einzugehen. Aus diesem Grund werden sich bietende Möglichkeiten, um den Geldbeutel ein wenig zu entlasten, etwa in Form der Werksverkäufe, von den Konsumenten immer wieder gern angenommen. Ein paar Tipps sind sicher nützlich, um bei der Jagd nach Schnäppchen und Sonderangeboten auch wirklich erfolgreich zu sein.

 

In einem Sprichwort heißt es treffend – „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“. Diese alte Volksweisheit gilt auch beim Shoppen in einem Werksverkauf. Um sich die besten Angebote nicht vor der Nase wegschnappen zu lassen, sollte man so früh wie möglich vor den Toren des Werksverkaufs stehen, da die Warenmengen meist nur in einem begrenzten Umfang vorhanden sind und jeder Besucher nur aus einem Grund den Werksverkauf aufsucht, nämlich der Aussicht auf ein besonderes Schnäppchen. Gerade am Wochenende sind Werksverkäufe immer wieder das Ziel vieler Verbraucher. Wer also lieber in Ruhe einkaufen möchte und überfüllte Verkaufsräume als lästiges übel empfindet, sollte sich auf den Besuch eines Werksverkaufs an einem der Wochentage konzentrieren. Leider öffnen manche Unternehmen die Pforten der Verkaufsräume nur an bestimmten Tagen, was die Möglichkeiten natürlich merklich einschränkt.

 

Das Angebot und die niedrigen Preise verlocken sicher so manchen Verbraucher dazu, mehr Produkte als ursprünglich geplant in den Einkaufskorb zu legen. Um ein böses Erwachen später beim Bezahlen zu vermeiden, hier ein weiterer Tipp. Bei einer Shopping-Tour durch einen Werksverkauf sollte man sich immer ein gewisses Limit setzten, bis zu dem eingekauft werden kann. Diese Grenze sollte auch bei noch so verlockenden Angeboten nicht überschritten werden, da jeder Euro, der hier zuviel ausgegeben wird, an anderer Stelle fehlt. Auf diese Weise lassen sich böse überraschungen ohne Probleme vermeiden.


Werksverkauf im Internet


Deutsche Verbraucher wollen sparen. Diese Entwicklung spüren Unternehmen vor allem dadurch, dass Werksverkäufe und Outlets sich über ein zunehmendes Interesse freuen können. Der Trend, immer wieder neue Schnäppchen zu finden, ist aber auch nicht am Internet spurlos vorübergegangen. Speziell in der virtuellen Welt nimmt die Zahl der Seiten, die sich mit den Themen Werksverkauf und Sonderangeboten beschäftigen, immer weiter zu. Und ein Ende dieser Entwicklung scheint auch in den nächsten Jahren nicht in Sicht. Auf diesen ersten Blick erscheint die Vielfalt unübersichtlich und ist für Laien bzw. Neulinge auf diesem Gebiet verwirrend und wirkt sicher auch zum Teil abschreckend. Dabei eröffnet das Internet dem Suchenden und Schnäppchen-Jäger vollkommen neue Möglichkeiten, wenn man diese nur zum eigenen Vorteil zu nutzen weiß.

 

Zum einen bietet das Internet die Chance, sich direkt über die einzelnen Werksverkäufe in der Umgebung zu informieren oder deren Lage vor dem ersten Einkauf noch einmal nach zuschlagen. Daneben kann das World Wide Web noch auf eine andere Art und Weise nützlich sein. Verbraucher erfahren anhand verschiedener Erfahrungsberichte mehr über das eigentliche Angebot der Werksverkäufe und können zudem abschätzen, wie hoch die zu erwartenden Einsparungen tatsächlich sind und welche Tage man, aufgrund der hohen Besucherzahlen, eher meiden sollte.


Was sollte beim Werksverkauf immer beachtet werden?


Verbraucher sollten auch beim Werksverkauf auf einige Grundregeln achten. Schließlich rechnet sich der Einkauf in einem Werksverkauf nur dann, wenn Aufwand und Nutzen auch wirklich in einem angemessenen Verhältnis zueinanderstehen. Wer letzten Endes 150 km fährt, nur um beim Kauf zweier Jeans und ein Paar Schuhe zu sparen, wird unterm Strich kein wirkliches Schnäppchen, sondern eher ein Verlustgeschäft gemacht haben. Also sollte sich jeder vor einem spontanen Einkauf genau über die Werksverkäufe in der näheren Umgebung informieren. Nur bei hohen Einkaufsbeträgen und entsprechenden Rabatten lohnt sich ein längerer Anfahrtsweg.

Daneben sollten Schnäppchenjäger immer ein Auge auf die Möglichkeiten eines Umtauschs werfen. Im normalen Einzelhandel können Verbraucher zwar im Allgemeinen die Artikel ohne Probleme wieder zurückgeben. 

 

Unternehmen schieben im Zuge des Werksverkaufes aber dieser Praxis gern einen Riegel vor und schließen die Produkte vom Umtauschrecht aus. Und falls die Möglichkeit zum Umtausch doch besteht, setzt die zum Teil nicht unerhebliche Entfernung zum Werksverkauf dem Ganzen Grenzen. Darüber sollte sich man sich vor allem aus dem Grund im Klaren sein, da es sich beim Angebot in einem Werksverkauf unter anderem um B-Ware handelt, also Artikel mit leichten Fehlern oder um Artikel aus der Vorjahreskollektion. Die Hersteller gewähren im Allgemeinen aber auf die ab Werk verkauften Produkte die gesetzliche Gewährleistungspflicht, allerdings ist es auch diesbezüglich empfehlenswert, sich über die einzelnen Punkte der Geschäftsbedingungen zu informieren.


Bedeutung des Werksverkaufs


Gemessen am Jahresergebnis, hat der Werksverkauf sicher einen bedeutend geringeren Einfluss als das normale Ladengeschäft über den Einzelhandel. Aber trotz allem greifen Unternehmen immer wieder gern auf diese direkte Vertriebsform zurück, da sie mehrere Vorteile vereint. Schließlich lässt sich auf diese Weise fehlerhafte Ware, sofern sie noch ihren Zweck ohne funktionale Einschränkungen erfüllen kann, auf dem Markt absetzen. Gleiches gilt natürlich für Margen, die aus der überproduktion stammen oder Waren, welche aus den Reihen der Auslauf- und Vorjahresmodelle stammen. Zwar müssen die Hersteller für diese Form der Produktdistribution wesentlich geringere Erlöse hinnehmen, sparen aber so einen großen Teil der Kosten für die Entsorgung der überschüssigen Produkte ein.


Für Verbraucher ist der Werksverkauf nur aus einem Grund von übergeordneter Bedeutung – nämlich aufgrund des möglichen Sparvorteils. Gegenüber den Preisen im Einzelhandel, die für Teile der Bevölkerung schon seit einigen Jahren an der Grenze des Vertretbaren liegen, bietet der Werksverkauf eine echte Alternative. Preisnachlässe von mehr als 50 % versetzen auch sie in die Lage, Markenartikel im Haushalt zu verwenden und so von qualitativ höherwertigen Produkten zu profitieren. Dass der deutsche Einzelhandel die Situation vollkommen anders einschätzt, liegt natürlich auf der Hand. Für viele Händler bedeutet die Nähe zu einem Werksverkauf einen Rückgang, was die Umsatzzahlen und das Einkommen betrifft. Der direkte Vertrieb von Waren ab Werk hat also nicht nur Vorteile, sondern bringt für einen Teil der Bevölkerung auch Nachteile mit sich.


Was bringt mehr Vorteile – das Internet oder ein echter Werksverkauf?


Um diese Frage beantworten zu können, müssen die Verbraucher in zwei Gruppen aufgeteilt werden. Auf der einen Seite stehen die Teile der deutschen Bevölkerung, die in großer Nähe zu einem Werksverkauf leben. Die Mitglieder der zweiten Gruppe müssten, um diese Möglichkeit des Einkaufs zu nutzen, weite Strecken zurücklegen und profitieren von einem festen Werksverkauf nur sehr eingeschränkt. Für die letztgenannte Gruppe erweist sich das Internet als vorteilhaftere Alternative, da sie so uneingeschränkt von den Preisnachlässen profitieren können. Einziger Nachteil ist die fehlende Möglichkeit, die angebotenen Artikel in Augenschein nehmen zu können oder diese vor dem Kauf genauer zu prüfen. Angehörige der ersten Gruppe sehen sich diesem Nachteil natürlich nicht ausgesetzt, sondern können Produkte und Waren im Verkauf ab Werk ohne Probleme auf ihren Zustand überprüfen. 

Ein weiterer Vorteil des Internets ist die höhere Transparenz des Angebots. Online lässt sich das gesamte Angebot wesentlich leichter überblicken und mit anderen Anbietern vergleichen. Zumal hierfür keine längeren Wege zurückgelegt werden müssen, sondern der Verbraucher alles bequem von zu Hause aus erledigen kann. Dieser Vorteil fehlt beim klassischen Werksverkauf natürlich vollkommen. Im direkten Vergleich schneidet das Internet zwar besser ab, allerdings kann es einen Einkaufsbummel natürlich in keiner Weise aufwiegen.

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